Teodor Currentzis
director, Dirigent
Teodor Currentzis wurde in Griechenland geboren, wo er sein Musikstudium begann. 1994 trat er in das Staatliche Konservatorium St. Petersburg ein, um bei dem legendären Professor Ilya Musin zu studieren.
Mit seinen Ensembles tourt Teodor Currentzis regelmäßig durch Europa und die Welt und tritt in zahlreichen prestigeträchtigen Sälen wie dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, der Münchner Philharmonie, der Pariser Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Auditorio Nacional, dem Festspielhaus Baden-Baden und der Mailänder Scala auf. Als Dirigent und Musikdirektor arbeitete Teodor Currentzis mit den größten Opernhäusern zusammen, darunter die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real und das Bolschoi-Theater.
Er arbeitete auch mit den wichtigsten Persönlichkeiten des modernen westlichen Theaters zusammen: Robert Wilson, Romeo Castellucci, Peter Sellars, Dmitri Tcherniakov, Theodoros Terzopoulos usw. Teodor Currentzis ist Artist in Residence bei den Salzburger Festspielen sowie bei der RUHRtriennale, den Festivals in Luzern und Aix-en-Provence.
Die von Teodor Currentzis unter dem Label Sony Classical veröffentlichten Werke von Mozart, Mahler, Beethoven, Tschaikowski, Rameau und Strawinsky wurden mit zahlreichen internationalen Musikpreisen ausgezeichnet: ECHO Klassik, Edison Klassiek, Japanese Record Academy Award und BBC Music Magazine’s Opera Award. Teodor Currentzis erhielt den prestigeträchtigen KAIROS-Preis der Toepfer Stiftung. Er wurde außerdem mit dem griechischen Phönix-Orden und dem internationalen Musikfest Bremen Preis ausgezeichnet.
2024 gründete Teodor Currentzis in Zusammenarbeit mit Outhere Music sein eigenes Plattenlabel Theta. Der Name des Labels bezieht sich auf den griechischen Buchstaben Θ (Theta), eine Anspielung auf Currentzis‘ griechische Herkunft. Theta widmet sich der Aufnahme des umfangreichen Repertoires, das von seinen verschiedenen Ensembles, beginnend mit Utopia, interpretiert wird. Die ersten Veröffentlichungen sind Bruckners 9. Symphonie und Mahlers 3. Symphonie gewidmet, die beide für 2026 geplant sind. Diese Aufnahmen entstanden während langer Sessions in der Kreativresidenz des Orchesters im Funkhaus Berlin, einem für seine außergewöhnliche Akustik bekannten Studiokomplex.