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Der Klarinettist Pierre Génisson, einer der renommiertesten Vertreter der französischen Bläserschule, hat einen Exklusivvertrag bei Warner Classics/Erato unterzeichnet.
Das erste Album dieser neuen Zusammenarbeit, das Mozart gewidmet ist und mit dem Concerto Köln entstand, ergänzt eine bereits umfangreiche und von der Kritik einstimmig gelobte Diskografie (Diapason d’or, Choc de l’année de Classica, ffff de Télérama, „CD of the week“ der Sunday Times, Gramophone, Clef d’Or de Resmusica…)
Im Jahr 2018 mit dem Preis „Cino del Duca“ der Académie des Beaux-Arts de l’Institut de France ausgezeichnet, ist Pierre Génisson auch Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe wie des Internationalen Carl-Nielsen-Wettbewerbs, des Internationalen Jacques-Lancelot-Wettbewerbs in Tokio sowie der Stiftungen Banque Populaire, Safran und „Musique et Vin au clos Vougeot“.
Pierre Génisson studierte am Conservatoire national supérieur de musique de Paris bei Michel Arrignon für Klarinette und bei Claire Désert, Amy Flammer und Jean Sulem für Kammermusik. Nachdem er in beiden Disziplinen einstimmig die ersten Preise erhalten hatte, setzte er seine Ausbildung an der University of Southern California in Los Angeles bei Yehuda Gilad fort, wo er ein Artist Diploma erwarb.
Sowohl auf modernen als auch auf historischen Instrumenten versiert, wird Pierre Génisson regelmäßig als Solist von renommierten Orchestern eingeladen, darunter das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die BBC Orchestras, das Orchestre Métropolitain de Montréal, das Odense Symphony Orchestra, das Sichuan Symphony, das Orchestre Philharmonique Royal de Liège, das Düsseldorfer Symphonieorchester, das Insula Orchestra… und arbeitet unter anderem mit Dirigenten wie Krystof Urbansky, Olari Elts, Darell Ang, Sacha Goetzel, Alexandre Bloch, Laurence Equilbey oder Lionel Bringuier zusammen.
Neben seinen solistischen Tätigkeiten sucht Pierre Génisson musikalische Begegnungen mit einigen der berühmtesten Streichquartette (Ebène, Modigliani, Jerusalem, Zemlinsky, Hermès, Van Kuijk…), sowie mit Solisten wie Maxim Vengerov, Alexander Sitkovetsky, Nemanja Radulovic, Marc Bouchkov, Miguel Da Silva, Lise Berthaud, Jean-Frédéric Neuburger, David Kadouch, Franck Braley, Michel Dalberto, David Bismuth, Bruno Fontaine, den Solisten der Metropolitan Opera New York, Patrick Gallois, Marielle Nordmann, Emmanuel Ceysson, Karine Deshayes oder Delphine Haidan.
Als engagierter Verfechter der zeitgenössischen Musik verbreitet Pierre Génisson die französische Musik im Ausland und arbeitet mit zahlreichen Komponisten zusammen, darunter Tristan Murail, Thierry Escaich, Eric Montalbetti, Karol Beffa oder Eric Tanguy, denen er mehrere Konzerte und Kammermusikstücke gewidmet hat.
Pierre Génisson widmet einen Teil seiner Zeit auch der Lehre, durch zahlreiche Meisterkurse weltweit und an der École normale de musique de Paris Alfred Cortot, wo er unterrichtet.
Magnus Lindgrens ständige Suche nach neuen musikalischen Ansätzen, gepaart mit einem außergewöhnlichen Talent, hat ihm einen herausragenden Platz in der schwedischen Musikszene eingebracht, die weltweit bewundert und respektiert wird.
Als Preisträger mehrerer Auszeichnungen wie Grammis, Swedish Radio Award für das schwedische Jazzalbum des Jahres, Orkesterjournal Gold Record usw. und zuletzt bei der 65. Verleihung der GRAMMY Awards ® im Februar 2023, gewann Magnus Lindgren zusammen mit John Beasly & The SWR Big Band den GRAMMY® für das beste Arrangement, Instrumental oder A cappella, für „Scrapple From The Apple“ aus dem Album Bird Lives.
Magnus Lindgrens Fähigkeit, sich am Tenorsaxophon, an der Klarinette oder an der Flöte auszudrücken, ist eines wahren Meisters würdig. Als Komponist verfügt er über ein immenses Potenzial, seine künstlerischen Inspirationen zu verwirklichen. Er umhüllt seine Darbietungen mit einer Melodie, die sich perfekt in das stilistische Umfeld einfügt, das ihm zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht.
Doch am meisten glänzt Magnus Lindgren vielleicht in den Gefühlen, die er beim Arrangieren der Musik empfindet. Die Schönheit liegt darin, wie er Klangfarben, rhythmische Figuren und harmonische Sequenzen zusammenfügt.
Magnus Lindgren ist ständig bestrebt, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, indem er verschiedene Kombinationen wie Jazz, Big Bands, Chöre mit Instrumentalsolisten, die Integration klassischer Orchester und Jazz-Ensembles, schwedische Folklore, Funk-Rhythmen, brasilianischen Samba und traditionelle afrikanische Musik erkundet. Unter Magnus Lindgrens aufmerksamem Ohr nehmen musikalische Strukturen und Genres stets neue Dimensionen an.
Die Einflüsse von Magnus Lindgren, die im Post-Bebop des modernen Jazz verwurzelt sind, stammen aus der ganzen Welt, was sich in seinen Kompositionen über mehrere Jahrzehnte hinweg widerspiegelt. Die meisten seiner Werke werden von der Band interpretiert, oft begleitet von Coverversionen des modernen Jazz. Die Band verbindet den Wunsch nach Groove mit lebendiger Energie, während sie eine minimalistische, aber dennoch fesselnde und spielerische Interaktion fördert.
„Improvisierte Musik ist eine Brücke zwischen Menschen. Dank der Musik können wir uns mit Menschen in einer universellen Sprache austauschen, in der Unterschiede verschwinden und wir alle zusammenfinden. Big Bands im Jazz sind vergleichbar mit Sinfonieorchestern in der klassischen Musik. Diese Tradition, große Ensembles und Improvisation zu verbinden, ist das, was ich an der Musik am inspirierendsten finde. Diese Inspiration hat mich dazu gebracht, mit Musikern aus anderen Bereichen zusammenzuarbeiten, die möglicherweise andere Vorlieben haben als ich.“ Magnus Lindgren.
Während er in sein 33. Jahr seiner beruflichen Laufbahn eintritt, engagiert sich Magnus Lindgren dafür, die internationale Szene weiter zu erkunden, mit dem Bestreben, Kooperationen zu vervielfachen und seine eigenen Grenzen zu erweitern.