Marcia Domenjoz
Illustratorin
Marcia Domenjoz ist eine Schweizer bildende Künstlerin, geboren 1998 in Yverdon-les-Bains. Im Jahr 2022 erwarb sie einen Bachelor in Bildender Kunst an der EDHEA (Hochschule für Design und Kunst) in Sierre, eine Ausbildung, in der sie eine multidisziplinäre Praxis entwickelte, die Installation, Keramik, Collage, Performance und partizipative Ansätze miteinander verbindet.
Ihre Arbeit erforscht die Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt, wobei sie sich besonders für Lebewesen, Ökosysteme, die Begriffe von Erbe und Erinnerung sowie die sozialen und kulturellen Systeme interessiert, die unsere Wahrnehmungen prägen. Durch organische Materialien – insbesondere Erde – und immersive Installationen hinterfragt sie die Darstellungsweisen und Machtstrukturen, die in kollektiven Erzählungen verankert sind.
Seit Abschluss ihres Studiums hat Marcia Domenjoz an mehreren Ausstellungen in der Schweiz teilgenommen, sowohl in institutionellen als auch in unabhängigen Kontexten. Sie war an kollektiven Projekten wie Womanhouse 2021 im Manoir de la Ville de Martigny sowie an der Ausstellung „ Méijon. Ses débris le frapperont sans l’effrayer “ in der Fondation Édouard Vallet beteiligt. Ihre Arbeit wurde auch im Musée d’Estavayer-le-Lac im Rahmen der Ausstellung Promesses präsentiert.
Als Gewinnerin des Bachelor-Preises der Stadt Sierre im Jahr 2022 erhielt sie 2023 eine Künstlerresidenz im Malévoz Quartier Culturel, die es ihr ermöglichte, ihre Forschungen zu sozialen und territorialen Dynamiken fortzusetzen.