Hansruedi Kämpfen
Dirigent
Während seines Studiums verschaffen ihm seine Interpretationen der Bach-Passionen mit dem Oberwalliser Vokalensemble in Kammerbesetzung, begleitet von der Camerata Bern, bereits einen ersten Erfolg.
Seine internationale Karriere beginnt 1989 mit dem Sieg beim Internationalen Chorwettbewerb von Gorizia. Bei dieser Gelegenheit erhält er zudem den Sonderpreis als bester Dirigent in den Kategorien Renaissance und Romantik. In der Folge gewinnt er mehrere nationale und internationale Wettbewerbe mit dem Oberwalliser Vokalensemble, das er seit seiner Gründung 1981 leitet.
1994 gründet Hansruedi Kämpfen den Schweizer Jugendchor, der unter seiner künstlerischen Leitung während 24 Jahren in Zusammenarbeit mit André Ducret zu einem der besten Jugendchöre Europas wird. 2007 gewinnt er den Grand Prix des Chœurs der Steiger-Stiftung.
Seine intensive pädagogische Tätigkeit, insbesondere an der Musikschule AMO, führt dazu, dass Hansruedi Kämpfen eine Generation von Chorleitern (Zertifikat CH I) ausbildet und als Gesangslehrer und Chorleiter mehrere junge Sängerinnen und Sänger in eine professionelle Solistenkarriere begleitet.
Sechs Jahre lang präsidierte Hansruedi Kämpfen die Musikkommission von Europa Cantat (EC), und während drei Jahren war er Vizepräsident des Vorstandes dieser europäischen Chorvereinigung.
Als langjähriger Präsident der Musikkommission der Schweizerischen Chorvereinigung (SCV) und Präsident der Schweizer Föderation Europa Cantat engagiert sich Hansruedi Kämpfen sehr aktiv für den Chorgesang – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.
Seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des Montreux Choral Festival, des einzigen internationalen Wettbewerbs für Chorkunst in der Schweiz.
Als Leiter verschiedener Vokalensembles arbeitete Hansruedi Kämpfen mit international renommierten Dirigenten wie Charles Dutoit, Zubin Mehta oder Ton Koopman zusammen, insbesondere im Rahmen des Verbier Festival sowie des Zermatt Festival.