Magnus Lindgren
Flöte, Klarinette, Saxophon
Magnus Lindgrens ständige Suche nach neuen musikalischen Ansätzen, gepaart mit einem außergewöhnlichen Talent, hat ihm einen herausragenden Platz in der schwedischen Musikszene eingebracht, die weltweit bewundert und respektiert wird.
Als Preisträger mehrerer Auszeichnungen wie Grammis, Swedish Radio Award für das schwedische Jazzalbum des Jahres, Orkesterjournal Gold Record usw. und zuletzt bei der 65. Verleihung der GRAMMY Awards ® im Februar 2023, gewann Magnus Lindgren zusammen mit John Beasly & The SWR Big Band den GRAMMY® für das beste Arrangement, Instrumental oder A cappella, für „Scrapple From The Apple“ aus dem Album Bird Lives.
Magnus Lindgrens Fähigkeit, sich am Tenorsaxophon, an der Klarinette oder an der Flöte auszudrücken, ist eines wahren Meisters würdig. Als Komponist verfügt er über ein immenses Potenzial, seine künstlerischen Inspirationen zu verwirklichen. Er umhüllt seine Darbietungen mit einer Melodie, die sich perfekt in das stilistische Umfeld einfügt, das ihm zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht.
Doch am meisten glänzt Magnus Lindgren vielleicht in den Gefühlen, die er beim Arrangieren der Musik empfindet. Die Schönheit liegt darin, wie er Klangfarben, rhythmische Figuren und harmonische Sequenzen zusammenfügt.
Magnus Lindgren ist ständig bestrebt, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, indem er verschiedene Kombinationen wie Jazz, Big Bands, Chöre mit Instrumentalsolisten, die Integration klassischer Orchester und Jazz-Ensembles, schwedische Folklore, Funk-Rhythmen, brasilianischen Samba und traditionelle afrikanische Musik erkundet. Unter Magnus Lindgrens aufmerksamem Ohr nehmen musikalische Strukturen und Genres stets neue Dimensionen an.
Die Einflüsse von Magnus Lindgren, die im Post-Bebop des modernen Jazz verwurzelt sind, stammen aus der ganzen Welt, was sich in seinen Kompositionen über mehrere Jahrzehnte hinweg widerspiegelt. Die meisten seiner Werke werden von der Band interpretiert, oft begleitet von Coverversionen des modernen Jazz. Die Band verbindet den Wunsch nach Groove mit lebendiger Energie, während sie eine minimalistische, aber dennoch fesselnde und spielerische Interaktion fördert.
„Improvisierte Musik ist eine Brücke zwischen Menschen. Dank der Musik können wir uns mit Menschen in einer universellen Sprache austauschen, in der Unterschiede verschwinden und wir alle zusammenfinden. Big Bands im Jazz sind vergleichbar mit Sinfonieorchestern in der klassischen Musik. Diese Tradition, große Ensembles und Improvisation zu verbinden, ist das, was ich an der Musik am inspirierendsten finde. Diese Inspiration hat mich dazu gebracht, mit Musikern aus anderen Bereichen zusammenzuarbeiten, die möglicherweise andere Vorlieben haben als ich.“ Magnus Lindgren.
Während er in sein 33. Jahr seiner beruflichen Laufbahn eintritt, engagiert sich Magnus Lindgren dafür, die internationale Szene weiter zu erkunden, mit dem Bestreben, Kooperationen zu vervielfachen und seine eigenen Grenzen zu erweitern.