Raphaëlle Moreau
Violine
Eine engagierte und aufrichtige Künstlerin: Raphaëlle Moreau ist bereits auf den größten Bühnen Frankreichs und im Ausland aufgetreten. 2020 in der Kategorie „Révélations“ bei den Victoires de la Musique classique nominiert, gewann sie den Ersten Großen Preis des XVI. Postacchini-Wettbewerbs und ist Preisträgerin der Stiftungen Nicati-de-Luze, L’Or du Rhin und Banque Populaire sowie der Fondation Marcel Bleuestein-Blanchet pour la Vocation.
Nach ihrem Studium bei Rodica Bogdanas und Suzanne Gessner wurde sie einstimmig am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen. 2018 schloss sie ihr Solisten-Masterstudium mit höchster Auszeichnung in der Klasse von Renaud Capuçon in der Schweiz ab.
Im Alter von einundzwanzig Jahren zur Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters ernannt, arbeitete sie dort mit Herbert Blomstedt, Jonathan Nott, Vladimir Jurowski und Lorenzo Viotti zusammen und trat unter anderem im Wiener Musikverein, im Konzerthaus Berlin, in der Semperoper Dresden, im Concertgebouw Amsterdam, in der Elbphilharmonie Hamburg und in der Felsenreitschule Salzburg auf. Sie wird auch regelmäßig als Konzertmeisterin vom Gulbenkian-Orchester Lissabon, dem Niederländischen Philharmonischen Orchester und dem Orchestre du Capitole de Toulouse eingeladen.
Darüber hinaus trat sie als Solistin mit zahlreichen Orchestern auf, darunter dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de Chambre Nouvelle-Aquitaine, dem Orchestre Pasdeloup, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre National de Metz, dem Orchestre de Chambre de Lituanie, dem Orchestre de Pau-Pays de Béarn und dem Orchestre de Chambre de Géorgie, unter der Leitung von Myung-Whun Chung, Renaud Capuçon und Simone Young.
Als passionierte Kammermusikerin arbeitet sie regelmäßig mit Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Gérard Caussé, Nicholas Angelich, David Kadouch, Célia Oneto Bensaid, Guillaume Bellom, Nathalia Milstein, Alexandra Conunova sowie ihren Brüdern Edgar, David und Jérémie zusammen.
Mit einem ausgeprägten Interesse an zeitgenössischer Musik möchte Raphaëlle diese in ihr Repertoire aufnehmen und wirkte an der Uraufführung von Camille Pepins Indra mit, die ihr gewidmet ist, sowie an Philippe Hersants Doppelkonzert für Violine und Violoncello und an Werken von Benjamin Attahir, Clara Olivares und Éric Tanguy mit.
Raphaëlle tritt regelmäßig in der Pariser Philharmonie, im Théâtre des Champs-Élysées, in der Kölner Philharmonie, in der Philharmonie Luxemburg, im Konzerthaus Dortmund, in der Grange au Lac d’Evian auf und ist Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Festival d’Evian, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem Osterfestival Aix-en-Provence, dem Festival de la Roque d’Anthéron, dem Festival de Saint-Denis und dem Festival de Stavelot.
Raphaëlle veröffentlichte „A Family Affair“ zusammen mit ihren Brüdern Edgar, David und Jérémie, eine Korngold/Dvořák-CD beim Label Warner Classics/Erato.
Zu den Engagements in der Saison 2022/2023 gehören Beethovens Tripelkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Straßburg, die französische Erstaufführung von Howard Shores Konzert mit dem Orchestre Philharmonique de Radio-France sowie ein Album mit der Pianistin Célia Oneto Bensaid, das bei Mirare erscheinen wird.