Sasha Rozhdestvensky
Violine
Sasha Rozhdestvensky gilt als einer der größten zeitgenössischen russischen Geiger. Yehudi Menuhin bezeichnete ihn als „einen der talentiertesten und raffiniertesten Geiger seiner Generation“.
Er trat auf internationalen Bühnen mit renommierten Klangkörpern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem London Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchester der Mailänder Scala, dem Mariinsky Orchester, den Philharmonischen Orchestern Moskau und Sankt Petersburg, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, u. a. auf.
Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören Vladimir Ashkenazy, Andrey Boreyko, Jean-Claude Casadesus, Valery Gergiev, Theodor Guschlbauer, Vernon Handley, Vladimir Jurowski, Valery Polyansky, Gennady Rozhdestvensky, Yuri Simonov, Giuseppe Sinopoli, Gerard Schwarz, Christopher Warren-Green…
Sasha hat u. a. Alfred Schnittkes Concerto Grosso Nr. 6 mit den Königlichen Stockholmer Philharmonikern (Chandos) aufgenommen. Er hat dieses Werk, das für ihn und Viktoria Postnikova geschrieben wurde, uraufgeführt. Anschließend nahm er Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 und Glazunows Violinkonzert mit Gennady Rozhdestvensky und der Staatlichen Sinfoniekapelle Russlands (Nimbus) auf. Er hat auch die Gesamtaufnahme der Werke für Violine und Klavier von Tschaikowski mit Josiane Marfurt eingespielt, darunter die Weltpremiere von
Sasha Rozhdestvensky trat bei zahlreichen renommierten Festivals auf, darunter die BBC Proms, Tanglewood, Schleswig-Holstein, Gstaad, Colmar, Ravinia, Florida, Lockenhaus, Montreux, Rheingau… Er spielte in berühmten Sälen wie der Carnegie Hall, der Royal Albert Hall, dem Barbican und den Londoner Festival Halls, dem Concertgebouw, der Philharmonie Berlin, der Suntory Hall in Tokio, der Salle Pleyel und dem Théâtre du Châtelet in Paris, dem Mann Auditorium in Tel Aviv oder der Mailänder Scala.
In der Kammermusik stand er gemeinsam mit Marc Coppey, Gary Hoffman, Steven Isserlis, Josiane Marfurt, Jeremy Menuhin, Kun Woo Paik, Michel Portal, Viktoria Postnikova, Michael Rudy auf der Bühne.
Sein Engagement für die zeitgenössische Musik ist geprägt durch seine engen Verbindungen zu bedeutenden Komponisten wie Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina, Giya Kancheli, Arvo Pärt oder Ian Venables.
Er widmet sich auch der Interpretation traditioneller lateinamerikanischer Musik, insbesondere mit der Instrumentalgruppe Ambar, deren Aufnahmen El Diablo Suelto (Delos) und O voo da mosca (FHR) umfassen. Kürzlich hat die Gruppe ein Violinkonzert, das von Francisco Gonzalez für Sasha komponiert wurde, mit dem Nationalorchester Kolumbiens uraufgeführt.
Sasha studierte an der Zentralen Musikschule Moskau, am Moskauer Konservatorium, am Pariser Konservatorium und am Royal College of Music in London.
Er ist heute Professor am Royal College of Music in London und an der Haute école de musique de Genève.