Elena Zilio
Geboren in Bozen, absolvierte sie das Konservatorium „Claudio Monteverdi“ ihrer Heimatstadt in den Fächern Gesang und Klavier, bevor sie ihre Ausbildung an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und an der Accademia Chigiana in Siena vertiefte. Ihr Debüt gab sie beim Festival dei Due Mondi in Spoleto in der Titelrolle von Rossinis Signor Bruschino, danach an der Mailänder Scala in der Rolle des Pierotto in Linda di Chamounix unter der Leitung von Gianandrea Gavazzeni.
Er trat auf den größten Opernbühnen der Welt auf, darunter die Mailänder Scala, Covent Garden, die Pariser Oper, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Lyric Opera Chicago, die Bayerische Staatsoper München, das Liceu in Barcelona, das Maggio Musicale Fiorentino, das Teatro dell’Opera in Rom, La Fenice in Venedig, das Teatro Regio in Turin, das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Massimo in Palermo, sowie bei renommierten Festivals wie denen in Bregenz, Edinburgh, Spoleto, Wiesbaden und Dresden.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit bedeutenden Dirigenten zusammen, darunter Bruno Bartoletti, Gabriele Ferro, Gianandrea Gavazzeni, Carlo Maria Giulini, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Georges Prêtre und Mstislav Rostropowitsch.
Er war Mitglied des Piccolo Teatro „Collegium Musicum Italicum“ in Rom zusammen mit dem berühmten Ensemble „Virtuosi di Roma“, trat als Solist bei zahlreichen Tourneen in den USA, Kanada, Japan, Spanien und Russland auf, mit einem Repertoire, das Werke des 18. und 19. Jahrhunderts umfasste.
Zu seinen größten Erfolgen zählen seine Interpretationen von Cavalleria Rusticana und Les Troyens an der Mailänder Scala, Falstaff beim Maggio Musicale Fiorentino unter der Leitung von Zubin Mehta, an der Oper Frankfurt, am Teatro Regio in Turin, an der Opéra National de Lyon, an der Opéra de Nantes und am Teatro Filarmonico in Verona; Andrea Chénier am ROH Covent Garden in London und an der Bayerischen Staatsoper München;
In den Spielzeiten 2018 bis 2020 sind zu nennen Andrea Chénier an der Deutschen Oper Berlin und an der Bayerischen Staatsoper München, Cavalleria Rusticana beim Maggio Musicale Fiorentino und am Teatro San Carlo in Neapel, Lakmé am Royal Opera House in Maskat.
Er eröffnete die Saison 2020 mit Cavalleria Rusticana an der Niederländischen Oper Amsterdam und am Liceu in Barcelona. Danach sang er Il Trittico am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel; Cavalleria Rusticana am ROH Covent Garden; Siberia am Teatro Real in Madrid. Im Jahr 2023 begann er mit Eugen Onegin an der Oper Frankfurt, gefolgt von Il Ritorno di Ulisse in Patria in Genf, Andrea Chénier an der Mailänder Scala, Madama Butterfly in der Arena von Verona, Eugen Onegin am Liceu in Barcelona. Die Saison 2023-24 eröffnete er mit Cavalleria Rusticana am ROH Covent Garden, an der Oper Monte Carlo und an der Mailänder Scala, kehrte dann für Andrea Chénier ans ROH zurück und trat in Turin mit Il Trittico am Teatro Regio auf.
Zu seinen zukünftigen Engagements bis 2026 zählen: Dialogues des Carmélites und Eugen Onegin an der Oper Frankfurt, an der Bayerischen Staatsoper und am Teatro Real in Madrid, Lakmé am Teatro Real, Jenůfa am ROH Covent Garden, Il Trittico am Palau de la Música Reina Sofía in Valencia, unter anderem.
Aus seiner umfangreichen Diskografie (RCA, Cynus, ERI) sind zu nennen Pergolesis Il Flaminio (Giustina) (Fonit Cetra), Puccinis Gianni Schicchi und Suor Angelica unter der Leitung von Antonio Pappano (EMI).