
DANIEL HARDING / JOSHUA BELL
Joshua Bell und Daniel Harding. Zwei herausragende Persönlichkeiten der zeitgenössischen Musikwelt vereinen sich für ein Programm, das ihnen auf den Leib geschrieben sind: Das ergreifende Violinkonzert von de Hartmann und die sinfonischen Tiefen von Rachmaninow, eingeleitet vom stillen, wunderbaren Vorspiel zu Chowanschtschina von Mussorgski.
Programm
MODEST MUSSORGSKI (1839–1881)
Chowanschtschina – Präludium (Orchestrierung von D. Schostakowitsch)
THOMAS DE HARTMANN (1884-1956)
Konzert für Violine und Orchester op. 66
Pause
SERGEI RACHMANINOFF (1873-1943)
Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27
Joshua Bell plays Bruch: Violin Concerto No. 1 in G Minor, Op. 26 at the 2015
Das Verbier Festival Orchestra wird unter der inspirierten Leitung von Daniel Harding ein Programm von bemerkenswerter Intensität und Vielfalt präsentieren, das mit einem stimmungsvollen Orchesterwerk eröffnet wird: dem Präludium zu Mussorgskis Chowanschtschina.
Joshua Bell, eine Symbolfigur des zeitgenössischen Geigenspiels, bringt das Violinkonzert op. 66 von Thomas de Hartmann zum Erstrahlen – ein fesselndes Werk, das Virtuosität mit lyrischer Tiefe verbindet. Der Dialog zwischen Violine und Orchester offenbart Passagen, die zugleich intensiv und feinfühlig sind, wobei jede dramatische Nuance durch die Expertise des Dirigenten und die Sensibilität des Solisten veredelt wird.
Der zweite Teil des Abends bietet einen emotionalen Höhepunkt mit Sergei Rachmaninoffs Symphonie Nr. 2 in e-Moll op. 27. Ein Meisterwerk des Lyrizismus und der Kontraste, fesselt sie das Publikum durch ihre ständige Bewegung, ihre ergreifende Klarinettenmelodie und ihr subtiles Gleichgewicht zwischen Spannung und Eleganz. Jede orchestrale Phrase wird von der Energie des Verbier Festival Orchestra getragen und bietet eine lebendige und zutiefst bewegende Interpretation, die das Konzert in einer Apotheose aus Virtuosität und musikalischer Poesie abschließt.
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