KIAN SOLTANI / SHIRAZ ENSEMBLE
Kian Soltani zählt zu den renommiertesten Cellisten seiner Generation und wird von den führenden Dirigenten unserer Zeit (Barenboim, Gatti, Pappano, Shani…) geschätzt. Dennoch bleibt er seinen orientalischen Wurzeln treu und präsentiert mit seinem Ensemble Shiraz — gegründet von seinem Vater — kreative Programme, die von persischer Musik inspiriert sind. Ein musikalisches Erlebnis voller Fernweh!
Programm
Von der Bühne angekündigtes Programm
Konzert ohne Pause
Kian Soltani spielt Schumann: Adagio & Allegro in As-Dur, op. 70 (Julien Quentin)
Kian Soltani muss man nicht mehr vorstellen. Mit nur 33 Jahren verkehrt dieser Solist mit seinem strahlenden Charisma und als bemerkenswerter Kammermusiker mit den Größten. Dabei würde man fast vergessen, dass der österreichische Musiker iranischer Herkunft nicht nur ein Virtuose am Cello ist, sondern auch an der Kamantsche, einer traditionellen Spießgeige der persischen Musik. Das Konzert stellt zwei musikalische Traditionen gegenüber, würdigt Kian Soltanis Werdegang und lädt das Publikum ein, sich dem Zauber der Tār, einer Art iranischer Laute, und der Tombak, einer traditionellen Trommel, hinzugeben. Eine Hommage an die Familie, da der Vater des Cellisten, der sein Heimatland Iran in Richtung Österreich verlassen hat, selbst Fagottist und Duduk-Spieler ist. „Mit ihren improvisierten Abschnitten und ständigen Verzierungen ist die persische Musik freier als die klassische Musik und mindestens genauso komplex“, erklärte Kian Soltani. Eine seltene Gelegenheit, dies zu erleben, dargeboten von Künstlern, die Authentizität und Exzellenz vereinen.