MARC BOUCHKOV / JULIEN QUENTIN
Für viele Musiker gilt Jascha Heifetz als der größte Geiger aller Zeiten. Mit diesem Programm ehrt Marc Bouchkov den in Russland geborenen amerikanischen Geiger (1901–1987) und versammelt Werke, die seine außergewöhnliche Virtuosität präsentieren.
Programm
„HOMMAGE AN JASCHA HEIFETZ“
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750)
Chaconne, aus Partita Nr. 2 in d-Moll BWV 1004
CLAUDE DEBUSSY (1862–1918)
Sonate für Violine und Klavier in g-Moll L. 140
CAMILLE SAINT-SAËNS (1835–1921)
Introduktion und Rondo capriccioso op. 28
Pause
CLAUDE DEBUSSY (1862–1918)
Prélude à l’Après-midi d’un faune
ISAAC ALBÉNIZ (1860–1909)
Suite española Nr. 1 III: Sevilla op. 47
LEOPOLD GODOWSKY (1870–1938)
Alt Wien
ALEXANDER GLASUNOW (1865–1936)
Méditation op. 32
SERGEJ RACHMANINOW (1873–1943)
Daisies, aus 6 Romanzen op. 38
SERGUEÏ PROKOFIEV (1891–1953)
Marsch, aus Die Liebe zu den drei Orangen
WILLIAM KROLL (1889–1962)
Banjo and Fiddle
MANUEL PONCE (1882–1948)
Estrellita
GEORGE GERSHWIN (1898–1937)
Allegro ben ritmato e deciso, aus Drei Präludien
Summertime
It Ain’t Necessarily So
Mao Fujita und Marc Bouchkov spielen Beethoven: Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-Dur op. 12 Nr. 1
Alle Musiker sind sich einig: Es gibt ein Vorher und ein Nachher nach Jascha Heifetz. Mit dem Charme eines Fritz Kreisler, aber einer ihm ganz eigenen technischen Klarheit, versuchen noch heute zahlreiche Geiger, das Geheimnis des strahlendsten Wunderkindes in der Geschichte der Violine zu entschlüsseln. Marc Bouchkov, der durch sein Charisma und seinen Erfindungsreichtum vielleicht einer der würdigsten Erben des Meisters ist, hat ein Programm zu Ehren dieses Virtuosen unter den Virtuosen zusammengestellt, von dem man manchmal vergisst, dass er auch ein talentierter Arrangeur war. Als Spezialist für „Miniaturen“ – wie Grumiaux oder Perlman – setzten seine Transkriptionen von Gershwin oder Debussys „La Fille aux cheveux de lin“ Maßstäbe und zeugen von einem goldenen Zeitalter der Violine, das man heute oft zu vergessen pflegt. Eine einzigartige Gelegenheit, diesem prestigeträchtigen Erbe nahezukommen und zu spüren, dass die neue Generation ihren illustren Vorgängern in nichts nachsteht.