Kammermusik

STEPHEN WAARTS / JULIEN QUENTIN

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Grieg, Stravinsky, Brahms

Ein weiteres junges Talent, das Sie an diesem Eröffnungswochenende entdecken können: Geiger Stephen Waarts gibt sein Debüt in Verbier mit einem Programm, das sich dem Romantizismus und Stravinsky widmet, einem der Lieblingsinstrumente des russischen Genies. Preisträger der Wettbewerbe Yehudi Menuhin und Königin Elisabeth, studierte er am Curtis Institute und an der Kronberg Academy und war Schüler von Itzhak Perlman. Ein warmer, faszinierender Klang, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Programm

EDVARD GRIEG (1843-1907)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in G-Dur op. 13

IGOR STRAVINSKY (1882-1971)
Divertimento für Violine und Klavier

Pause

IGOR STRAVINSKY (1882-1971)
Drei Stücke aus Der Feuervogel

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 in G-Dur op. 78

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Besetzung

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Obwohl lange vom Publikum gemieden, teilt Grieg doch mit Mozart oder Tschaikowsky die Fähigkeit, unter scheinbar zugänglichen Melodien eine bemerkenswerte innere Komplexität zu verbergen. Liszt hatte sich nicht geirrt, der diese Zweite Sonate sehr schätzte. Von stürmischem Charakter, vereint sie traditionelle norwegische Melodien mit typisch romantischen, leidenschaftlichen Entwicklungen. Johannes Brahms hingegen komponiert mit seiner Ersten Sonate ein heiteres Werk, in dem die Klaviernoten mit der Zartheit von Regentropfen fallen – eine Geste, die dem Werk den Beinamen Regenlied, „Regenlied“, eingebracht hat. Der Rest des Programms vereint alle Farben der Strawinsky-Ballette: schillernd und lebendig in Der Feuervogel, einem Jugendwerk von unbestreitbarer Nachwirkung, zeigen sie eine scheinbare Strenge im Divertimento, das dem selteneren und neoklassischen Der Kuss der Fee entnommen ist, wo Strawinsky sich von Andersens Märchen Die Schneekönigin inspirieren lässt und Tschaikowsky huldigt.