Adrien La Marca

Adrien La Marca

Viola

Programm 2027
Biografie

Vom Financial Times als „ein Talent von seltener Reinheit“ gefeiert und von Le Monde als „ein neuer Held der Bratsche“ beschrieben, zeichnet sich Adrien La Marcas Spiel durch Ausdruckstiefe, technische Meisterschaft und einen reichen, dichten, kupferfarbener Klang aus. Mit charismatischer Bühnenpräsenz und der Fähigkeit, sofort eine emotionale Verbindung zu seinem Publikum herzustellen, gilt Adrien La Marca als einer der prägendsten Musiker seiner Generation.

Als Solist trat La Marca mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig (MDR), dem Polnischen Nationalen Radiosinfonieorchester, der Hong Kong Sinfonietta, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège (Artist in Residence der Saison 2018/19), dem Insula Orchestra, Les Siècles, dem Orchestre de la Loge, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Orchestre de Metz u. a. auf.

Als „Révélation soliste instrumental“ bei den Victoires de la Musique 2014 ausgezeichnet, trat La Marca seither in so prestigeträchtigen Sälen wie der Philharmonie de Paris, dem Barbican Centre und der Wigmore Hall in London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin, dem Musikverein Wien, dem Auditorium du Louvre, Schloss Elmau, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Théâtre de la Ville de Paris, der Salle Gaveau, dem Mecklenburg-Vorpommern-Festival und den Schubertiaden Hohenems auf.

Sein erstes Album „English Delight“, 2016 bei La Dolce Volta erschienen, wurde von der Presse einhellig gefeiert (u. a. The Strad, Gramophone, Strings Magazine, Le Monde, Le Figaro, Diapason, Classica) und mit einem Diapason d’Or, vier F von Télérama, einem Coup de Cœur der FNAC sowie Auszeichnungen von France Musique, Radio Classique und der Gramophone Editor’s Choice geehrt. Seine zweite Einspielung „HEROES“ vereint Waltons Bratschenkonzert mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, die Uraufführung des für ihn geschriebenen Bratschenkonzerts von Gwenaël Mario Grisi sowie Prokofjews „Romeo und Julia“ – eine Ersteinspielung dieses Werks für Bratsche und Orchester. Sein jüngstes Album „Chanson Bohème“ entfaltet ein breites Stilspektrum – vom wenig bekannten Zyklus von Hans Sitt über Walzer bis hin zu Filmmusik und dem französischen Chanson.

Adrien La Marca wurde 1989 in Aix-en-Provence in eine Musikerfamilie geboren und begann im Alter von vier Jahren mit Klavier und Bratsche. Mit sechzehn Jahren trat er in das Conservatoire de Paris ein, wo er bei Jean Sulem studierte, bevor er seine Ausbildung in Leipzig bei Tatjana Masurenko und anschließend in Berlin bei Tabea Zimmermann fortsetzte. Während seines Studiums wurde er regelmäßig zu verschiedenen Musikakademien eingeladen, wo er mit Musikern wie Seiji Ozawa, Valery Gergiev, Gidon Kremer, András Schiff und Menahem Pressler arbeiten konnte. 2016 wurde La Marca als erster klassischer Musiker mit dem renommierten Stipendium der Fondation Lagardère ausgezeichnet. Als Stipendiat der Fondation Banque Populaire wird er zudem von L’Or du Rhin und der Fondation Safran unterstützt. Darüber hinaus gewann La Marca zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter beim William-Primrose-Wettbewerb, beim Lionel-Tertis-Wettbewerb und beim Johannes-Brahms-Wettbewerb.

La Marca spielt eine außergewöhnliche Bratsche von Nicola Bergonzi, 1780 in Cremona gefertigt und ihm großzügig von der Fondation Boubo-Music als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Programm
25 Juli 2027 11:00
Rencontres inédites III
MARC-ANDRÉ HAMELIN / AUGUSTIN HADELICH / ALEXANDRA CONUNOVA…
29 Juli 2027 15:30
Kammermusik
ALEXANDRA CONUNOVA / ADRIEN LA MARCA / JULIEN QUENTIN…