ALEXANDRA CONUNOVA / ADRIEN LA MARCA / JULIEN QUENTIN…
Aller guten Dinge sind drei, sagt das Sprichwort. Unter der Führung der großartigen Geigerin Alexandra Conunova erkundet dieses Programm alle möglichen Besetzungen der Kammermusik. Nach Szymanowskis visionären Mythen und Schuberts Trio endet das Konzert mit Faurés meisterhaftem Klavierquartett Nr. 2.
Programm
FRANZ SCHUBERT (1797-1828)
Streichtrio B-Dur D. 581
KAROL SZYMANOWSKI (1882-1937)
Mythes für Violine und Klavier op. 30
GABRIEL FAURÉ (1845-1924)
Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45
Konzert ohne Pause
Besetzung
- Alexandra Conunova Violine
- Adrien La Marca Viola
- Pablo Ferrández Cello
- Julien Quentin Klavier
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Wie lässt sich die relative Zurückhaltung gegenüber dem Streichtrio erklären, verglichen mit dem Klaviertrio und vor allem dem Streichquartett? Zwei Hauptgründe lassen sich anführen: die klangliche Homogenität von Violine, Viola und Violoncello sowie die Schwierigkeit, tiefe und hohe Klangfarben auszubalancieren, was beim Quartett zur Hinzufügung einer zweiten Violine führte. Bereits 1817 findet Schubert jedoch in seinem an Mozart erinnernden Trio D. 581 die ideale Verbindung. Die relativ unbekannten Mythes von Szymanowski zeugen von außerordentlicher Virtuosität. Als gleichberechtigte Partner zeichnen Violine (Alexandra Conunova) und Klavier (Julien Quentin) mit erstaunlicher suggestiver Kraft Fabeln wie La Fontaine d’Aréthuse oder die Legende von Narziss vor seinem Spiegel. Den Kreis schließt schließlich eines der Glanzstücke der französischen Kammermusik: das mitreißende Klavierquartett Nr. 2 von Gabriel Fauré. Der Bratschist Adrien La Marca und der Cellist Pablo Ferrández vervollständigen ein außergewöhnliches Ensemble.