Sinfoniekonzert

GÁBOR TAKÁCS-NAGY / DANIIL TRIFONOV

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Beethoven, Schumann

Mit der ihm eigenen musikalischen Intelligenz würdigt Gábor Takács-Nagy den 200. Todestag Beethovens mit einem Programm von ganz eigenem Charakter. Neben Schumanns berühmter Sinfonie Nr. 3 stellt der Musikdirektor des Verbier Festival Chamber Orchestra zwei Raritäten von Beethoven vor: sein erstes Konzert, im Alter von 13 Jahren geschrieben, und das Finale, das für sein „wahres“ erstes Klavierkonzert vorgesehen war. Der große Daniil Trifonov interpretiert diese beiden Kostbarkeiten, die es wiederzuentdecken gilt.

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Preise

  • Carré Or CHF 30 - CHF 200
  • Kategorie A CHF 30 - CHF 180
  • Kategorie B CHF 30 - CHF 140
  • Kategorie C CHF 30 - CHF 80

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Programm

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Rondo für Klavier und Orchester in B-Dur WoO 6
Konzert für Klavier und Orchester „Nr. 0“ in Es-Dur WoO 4

Pause

ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur op. 97 „Rheinische“

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Daniil Trifonov spielt Trifonov: Klavierkonzert beim Verbier Festival

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Im Jahr 1827 stirbt Beethoven im Alter von 56 Jahren. In seinem Nachlass findet sich unter anderem ein Rondo für Klavier und Orchester, dessen Solopart sein Schüler Carl Czerny vervollständigt und 1829 veröffentlicht. Experten zufolge bildete dieses lebhafte, 1795 entstandene Stück ursprünglich das Finale seines zeitgleich komponierten Konzerts Nr. 2. 1890 wurde zudem ein Manuskript aus seiner frühesten Jugend wiederentdeckt, das als das allererste konzertante Werk des Komponisten gelten darf. Es ist eine Freude, dass sich ein Solist vom Format Daniil Trifonovs dieses Klavierkonzerts „Nr. 0“ annimmt, das ein erst dreizehnjähriger Komponist ersonnen hatte.
Auch wenn Beethoven nahezu sein gesamtes Erwachsenenleben in Wien verbrachte, wurde der Musiker in Bonn geboren, das vom Rhein durchflossen wird. Unter den zahlreichen Werken, die den sagenumwobenen deutschen Fluss besingen, gehört Schumanns Sinfonie Nr. 3 „Rheinische“ zu den schönsten und berühmtesten. Das Stück entstand mit bemerkenswerter Leichtigkeit innerhalb weniger Wochen, in einer der seltenen glücklichen Phasen im späten Leben des deutschen Komponisten. Es ist Herbst 1850: Schumann ist gerade nach Düsseldorf gezogen, um das städtische Orchester zu leiten. Dort findet er den Rhein wieder, der ihn bezaubert. So durchzieht ein kraftvoller lyrischer Schwung diese aus fünf Sätzen bestehende Sinfonie, die zunächst den Untertitel „Episoden eines Lebens am Rhein“ trug. Zu den großen Momenten dieses romantischen Meisterwerks zählen das Scherzo, das Schumann „Morgen auf dem Rhein“ nannte (bevor er auch darauf wieder verzichtete), sowie vor allem der eindrucksvolle Blechbläserchoral des vierten Satzes, der angeblich vom Kölner Dom inspiriert wurde. Grandios!

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