Rezital

VADIM REPIN / NIKOLAÏ LUGANSKY

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Debussy, Akhunov, Franck

Zur Linken der Zar des Klaviers. Ein Spiel von unvergleichlicher Geschmeidigkeit, übernatürlicher Leichtigkeit und Poesie in den Fingerspitzen. Zur Rechten der Kaiser der Violine. Souveräne Mühelosigkeit und außergewöhnliche Bühnenpräsenz. Die Begegnung von Nikolaï Lugansky und Vadim Repin (nur ein Geburtsjahr trennt sie) verspricht ein Ereignis zu werden, zumal sie sich der fiebrigen Sonate stellen, in der César Franck ein großartiges Ringen zwischen den beiden Instrumenten inszeniert.

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Preise

  • Kategorie 1 CHF 30 - CHF 90
  • Kategorie 2 CHF 30 - CHF 60

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Programm

CLAUDE DEBUSSY (1862-1918)
Sonate für Violine und Klavier in g-Moll

SERGEY AKHUNOV (1967-)
Chaconne für Violine und Klavier

CÉSAR FRANCK (1822-1890)
Sonate für Violine und Klavier in A-Dur FWV 8

Konzert ohne Pause

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Besetzung
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Vadim Repin spielt Prokofjew: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in D, op. 94a: 4. Allegro con brio

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An diesem Nachmittag präsentieren die beiden russischen Giganten ein fein gegliedertes Programm. In der Sonate für Violine und Klavier blickt Debussy zugleich nostalgisch und verzweifelt auf seine Jugend zurück. 1915 weiß der französische Komponist, dass er an Krebs sterben wird. Als dritte der sechs geplanten Sonaten knüpft die Violinsonate wieder an klassische Formen an, insbesondere durch das Auftreten eines Themas, das das gesamte Werk durchzieht, und lässt die Stimmen beider Instrumente in verzweifelter Freiheit erklingen. Schließlich ist es eine dem wagnerischen Leitmotiv verwandte Technik, die César Franck in seiner berühmten Sonate für Violine und Klavier einsetzt, da ein Hauptthema alle Sätze durchläuft und sich dabei fortwährend verwandelt. Auf die Kunst des Duos Lugansky / Repin darf man zählen, um die wechselnden Stimmungen dieses überwältigenden Meisterwerks zum Leben zu erwecken.