Klavier

EKATERINA BONYUSHKINA

Kopfzeilenbild der Seite: EKATERINA BONYUSHKINA
Beethoven, Schubert, Medtner, Chopin

Mit ihren 23 Jahren steht Ekaterina Bonyushkina bereits vor einer glänzenden Karriere. Beim letztjährigen Verbier Festival avancierte sie zu einem der absoluten Publikumslieblinge und einer echten Entdeckung. Als ehemalige Studentin der Academy im Jahr 2024 studiert sie heute Klavier bei Nelson Goerner und Rena Shereshevskaya. Sie zeichnet sich besonders durch ein virtuoses Repertoire aus, das Sie am kommenden 18. Juli erleben können.

Mehr lesen +
Programm

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 31 in As-Dur op. 110 110

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)
Fantasie in C-Dur D 760, genannt „Wanderer-Fantasie“

Pause

NIKOLAI MEDTNER (1880–1951)
Märchen (Skazki) – Auswahl

  • op. 34 Nr. 4 „Es war einmal ein armer Ritter“
  • op. 51 Nr. 1, 3, 4 & 6 – Aschenputtel und Iwanuschka dem Einfältigen gewidmet
  • op. 48 Nr. 1 „Märchentanz“
  • op. 48 Nr. 2 „Elfentanz“

FRÉDÉRIC CHOPIN (1810–1849)
Ballade Nr. 4 in f-Moll op. 52 52

Mehr lesen +
Besetzung
Mehr lesen +

Ekaterina Bonyushkina spielt Kapustins Variationen, Op. 41

Unter den letzten Klavierwerken Beethovens ist die Klaviersonate Nr. 31 jene aller Emotionen, die zwischen tiefer Verzweiflung und triumphaler Freude schwankt.

Die zur gleichen Zeit komponierte berühmte „Wanderer-Fantasie“ von Schubert verdankt ihren Beinamen einem anderen Werk des Komponisten, dem Lied Der Wanderer, dessen Thema die vier nahtlos ineinander übergehenden Sätze durchzieht. Sie ist technisch äußerst anspruchsvoll und nimmt die zyklische und monothematische Struktur vorweg, die mit Liszt ihren Höhepunkt erreichen sollte.

Zeitgenosse und Freund Rachmaninows, komponierte Medtner im Laufe seiner Karriere zahlreiche Märchen: Diese kurzen narrativen Stücke, durchdrungen von russischen Volksmotiven, zeichnen ein ebenso raffiniertes wie unbekanntes pianistisches Universum.

Die letzte der vier von Chopin komponierten Balladen gilt als eines der Meisterwerke der Klaviermusik des 19. Jahrhunderts. Ihre freie Form, ihr harmonischer Reichtum und ihre Coda von blitzartiger Virtuosität machen sie zu einer der anspruchsvollsten und bewundertsten Seiten des Klavierrepertoires.