Rezital

KHATIA BUNIATISHVILI

Kopfzeilenbild der Seite: KHATIA BUNIATISHVILI
Beethoven, Schumann, Brahms, Chopin, Debussy, Ravel

Khatia Buniatishvili ist die Diva des Klaviers. Im dritten Sommer in Folge kehrt sie mit einem reichhaltigen Programm nach Verbier zurück, das dem Mondschein (Beethoven, Debussy), der romantischen Leidenschaft (Schumann, Brahms) und dem Walzer (Chopin, Ravel) gewidmet ist.

Mehr lesen +

Preise

  • Carré Or CHF 30 - CHF 200
  • Kategorie A CHF 30 - CHF 180
  • Kategorie B CHF 30 - CHF 140
  • Kategorie C CHF 30 - CHF 80

Pass-Angebote

Flex Pass -20%

Gültig ab 7 Mainstage-Konzerten, ausgenommen Carré Or.

Pass zusammenstellen
Programm

LUDWIG VAN BEETHOVEN(1770-1827)
Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27 Nr. 2 „Mondscheinsonate“

ROBERT SCHUMANN(1810-1856)
Fantasie C-Dur op. 17

JOHANNES BRAHMS(1833-1897)
Intermezzo h-Moll op. 119 Nr. 1

FRÉDÉRIC CHOPIN(1810-1849)
Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20
Ballade Nr. 1 in g-Moll op. 23
Walzer in cis-Moll op. 64 Nr. 2

CLAUDE DEBUSSY(1862–1918)
Clair de lune, Auszug aus der Suite bergamasque

MAURICE RAVEL(1875–1937)
La Valse

Konzert ohne Pause

Mehr lesen +
Besetzung
Mehr lesen +

Khatia Buniatishvili plays Chopin: Polonaise No.6 In A-Flat, Op.53 „Heroic“ at Verbier Festival

Mehr erfahren

Nur wenige Werke Beethovens erfreuen sich einer so außergewöhnlichen Bekanntheit wie die Sonate Nr. 14 „Mondscheinsonate“. Tatsächlich ist der Beiname des Werks apokryph und entspricht dem Zeitgeschmack der romantischen Epoche. Von intensiver Poesie geprägt, zählt das einleitende Adagio sostenuto zu den berühmtesten Seiten des Klavierrepertoires. Der Legende nach ließ sich der deutsche Komponist von einer kurzen und unglücklichen Liebesbeziehung mit einer seiner Schülerinnen inspirieren. Ebenso leidenschaftlich und vehement ist die Fantasie in C-Dur ein Liebesschrei an Clara Wieck, die damals durch den Widerstand ihres Vaters von Schumann getrennt war. Mit seiner herbstlichen Tonalität erweist sich schließlich das erhabene Intermezzo op. 119 als eine verhohlenere Ausdrucksform der Zuneigung, die auch Brahms für Clara Schumann empfand.
Während Debussys Clair de lune die Thematik des Konzerts auf wunderbare Weise fortführt, bietet Khatia Buniatishvili zudem einen herrlichen Strauß an Werken Chopins (insbesondere die epische Ballade Nr. 1), bevor sie ihr Recital mit Ravels atemberaubender Valse beschließt – einer eindringlichen Anklage gegen das Gemetzel des Ersten Weltkriegs.