Kammermusik

QUATUOR ÉBÈNE

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Beethoven: Sämtliche Streichquartette VII

Sämtliche Streichquartette Beethovens zu hören ist für Musiker wie für Zuhörer das Erlebnis eines Lebens. Nach einem ersten vollständigen Zyklus im Jahr 2020 nimmt sich das Quatuor Ébène in seiner neuen Besetzung (Pierre Colombet, Gabriel Le Magadure, Marie Chilemme und Yuya Okamoto) das Werk erneut vor, mit einer Reihe von sieben außergewöhnlichen Konzerten zum 200. Todestag des deutschen Komponisten.

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Preise

  • Kategorie 1 CHF 30 - CHF 110
  • Kategorie 2 CHF 30 - CHF 80

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Gültig ab 2 Konzerten am selben Tag, ausgenommen Carré Or.

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Gültig ab 4 Konzerten des Streichquartett-Zyklus.

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Programm

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Streichquartett Nr. 2 G-Dur op. 18 Nr. 2
Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Pause

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

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Besetzung
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Evgeny Kissin und Quatuor Ebene spielen: Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll, op. 57: III. Scherzo

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Ein Abschluss wie eine Apotheose. Für diesen letzten Teil des Zyklus präsentiert das Quatuor Ébène zwei absolute Höhepunkte: das Nr. 14, das manchmal als Beethovens größtes Meisterwerk gilt, und das letzte Nr. 16, dessen Schattenwurf das gesamte zwanzigste Jahrhundert und unsere Zeit prägt. Als Auftakt interpretieren die Ébène das reizvolle Nr. 2, das in der Tradition Haydns steht. Das Stück, das den Beinamen „Quartett der Verbeugungen“ trägt, entführt uns von der Pracht eines barocken Hofes zur Energie eines Volkstanzes. Das Streichquartett Nr. 16, eine der letzten vollendeten Partituren des Komponisten, ist zugleich das heiterste und geheimnisvollste des gesamten Korpus. Die auf dem Finale des Manuskripts vermerkte Anweisung ist legendär geblieben: „Muss es sein? Es muss sein!“ Was ursprünglich, so scheint es, nur ein Scherz über einen zurückzuzahlenden Kredit war, wird bei Beethoven zu einer metaphysischen Reflexion über die künstlerische Schöpfung und die Endlichkeit der Existenz. Dem Quatuor Ébène gebührt alle Ehre, wenn es die Gesamtaufführung mit dem Nr. 14 glanzvoll abschließt, das seit fast zwei Jahrhunderten die Musiker in staunende Bewunderung versetzt. Fortan kümmert sich Beethoven nicht mehr um seine Zeitgenossen. Für sich selbst schreibend, reiht er in sieben Sätzen aus einem Guss die gesamte Bandbreite menschlicher Gefühle aneinander. Sollte man das Konzert der Ébène besuchen? Ja, unbedingt!